Sexualisierte Gewalt in Heilig Kreuz Dülmen in den 1950er Jahren

Ende Mai hat uns die Information erreicht, dass ein früherer Kaplan in Heilig Kreuz Dülmen einem Kind sexualisierte Gewalt angetan hat. Es ist zu befürchten, dass es nicht bei diesem einen dokumentierten Übergriff geblieben ist. Studien belegen, dass es fast immer zu häufigen Taten kommt. Im belegten Fall ist es durch das Bistum Münster zu entsprechenden Anerkennungszahlungen gekommen.


Diese Person war auch von Mitte der 60er bis Anfang der 80er Jahre in St. Margaretha in Westerkappeln tätig. Wer aus dieser Zeit etwas berichten kann und möchte bzw. womöglich selbst sexualisierte Gewalt erfahren hat, kann sich vertrauensvoll an die Seelsorger/innen von St. Margaretha wenden (Tel. 05404 / 2474; E-Mail: stmargaretha-westerkappeln@bistum-muenster.de) oder auch an folgende Ansprechpersonen des Bistums Münster:

  • Hildegard Frieling-Heipel, Tel. 0173 1643969
  • Dr. Margret Nemann, Tel. 0152 57638541
  • Bardo Schaffner, Tel. 0151 43816695

Wenngleich das alles lange zurückliegt und die Person fast 40 Jahre tot ist, kann es für Betroffene hilfreich sein, über erlittenes Unrecht zu sprechen, Aufmerksamkeit dafür zu bekommen von offizieller Seite und Unterstützung wahrzunehmen, die nichts wieder gut macht, aber Anerkennung des Leids ausdrückt. 

[05.06.2022]