Zeltlager Westerkappeln fährt als Luvis-Express an den Dümmer See

Trotz Corona-Maßnahmen konnte das Zeltlager der Kirchengemeinde St. Margaretha erfolgreich durchgeführt werden.


Knapp 60 Kinder und 20 Gruppenleiter*innen brachen vom 01.08. – 10.08. zum Zeltlager an den Dümmer auf. Zehn Tage sollten vor ihnen liegen, in denen sie gemeinsam Spiele spielten, Lagerfeuerlieder sangen und die Gemeinschaft genossen.
Doch zunächst musste die Anreise, die wie in jedem zweiten Jahr mit dem Fahrrad absolviert wird, gemeistert werden. Kurz bevor die 55 Kilometer lange Strecke geschafft war, traf das Zeltlager ein Regenschauer. Doch auch dieser konnte die Kinder und Gruppenleiter*innen nicht auf ihrem Weg aufhalten. Am Zeltplatz angekommen, wartete sodann schon heißer Tee und warmes Abendessen auf die Gruppe. Wie auch im Jahr 2019 bekochten auch dieses Jahr Martina May und Andreas Küffner-May, und Ben Heßling als Neuzugang im Küchenteam, das gesamte Zeltlager. Doch nicht nur das Essen trug zur allgemein ausgelassenen Stimmung bei, auch ein Programm wurde wieder in vielen Vorbereitungsstunden von dem 20-köpfigen Team im Vorfeld ausgearbeitet. In diesem Jahr drehte sich alles um den Drachen Luvis, das Maskottchen des Zeltlagers. Luvis nahm die Kinder in seinem Luvis-Express, mit auf eine Zugreise. So schliefen die Kinder nicht in Zelten, sondern in unterschiedlichen Waggons, so die Geschichte. Das Küchenzelt wurde kurzerhand zum Speisewaggon umfunktioniert.
Die Kinder konnten für zehn Tage in eine Welt mit vielen Geschichten, Spielen und Rätseln abtauchen. Gerade der Casinoabend, das Bergfest oder das 1. Klasse-Abendessen waren ein voller Erfolg. Gleichzeitig konnten sich die Kinder als Detektive ausprobieren, da es am Anfang der Fahrt zu einem Unglück kam: Die Gruppeneleiter*innen, die in die Rolle von fiktiven Passagieren schlüpften, wurden somit auch zu Schauspielern und Schauspielerinnen. Die Sportlerin wurde vergiftet und so mussten die Kinder über die gesamte Zeit des Zeltlagers herausfinden, wer der oder die Täter*in war. Waren es die Zugmechaniker? Der Schaffner? Oder der verrückte Wissenschaftler?
Gerade die Vorbereitungszeit war in diesem Jahr besonders aufwändig. Durch die sich verändernden Rahmenbedingungen durch die Corona-Pandemie war lange Zeit nicht klar, ob das Zeltlager überhaupt stattfinden konnte. „Wir haben mit dem Team am Anfang des Jahres gesprochen und alle waren sich einig, dass wenn die Verordnungen es zulassen, wir auch in Zeltlager fahren wollen. Das war wirklich großer Einsatz von allen“ sagte Aileen Gewohn, die in diesem Jahr das erste Mal das Leitungsteam um Mirco Frerichs, Niklas Hüggelmeyer und Malte Hüggelmeyer unterstützt hat. In zahlreichen Sitzungen wurden im Vorfeld Corona-Verordnungen gelesen und Abwägungen getroffen. „Auch wenn die Vorbereitung viel Arbeit war – es hat sich auf jeden Fall gelohnt!“ sagte Elisa Wellmann, in diesem Jahr das erste Mal als Teamerin dabei, nach dem Zeltlager. Gerade die vorgeschriebenen Schnelltests während des Zeltlagers haben sehr gut geklappt, weil die Kinder schon an die Abläufe durch die Schule gewöhnt sind.
Zum Glück konnte das Rätsel um die vergiftete Sportlerin von den Kindern gelöst werden und so kamen alle Kinder nach zehn Tagen wieder heile in Halen an der Sporthalle an und wurden strahlend von ihren Eltern entgegengenommen. Es bleiben die Erinnerungen an eine aufregende, trotz einzelner Regenschauer aber stets gut gelaunte Zeit in den Sommerferien. Gerade die Lagerfeuerlieder und der Sternenhimmel bleiben auch über die Zeltlagerzeit in den Köpfen der Kinder und Teamer*innen.
Am 17.09. findet der Fotonachmittag für die teilnehmenden Kinder und Eltern in Westerkappeln statt.

 

Im nächsten Jahr fährt das Zeltlager vom 24.07. - 02.08.2022 mit dem Bus nach Vreden auf den Pfadfinderzeltplatz. Anmeldungen sind ab dem neuen Jahr möglich. Das Zeltlager freut sich über zahlreiche Anmeldungen.